IB-Kongress "Bildung neu denken" abgesagt

Sorge um die Gesundheit der rund 500 Gäste


Bis zu 500 Teilnehmer*innen sollten auf Einladung des IB am 1. und 2. April in Frankfurt/Main auf dem IB-Kongress über das Thema „Bildung neu denken – gemeinsam. gerecht. grenzenlos“ diskutieren. Auf dem Programm standen die Fragen „Wie kann Chancengerechtigkeit im Bildungssystem gelingen? Wie verändert die Digitalisierung das Lernen? Wie kann die Anerkennung ausländischer Abschlüsse funktionieren?“

Aus Sorge um die Gesundheit seiner Gäste hat der IB diese Veranstaltung jetzt abgesagt. „Wir haben uns schweren Herzens dazu entschlossen“, so die IB-Präsidentin Petra Merkel. „Die Fragen brennen unseren Praktikern unter den Nägeln und es ist uns sehr schwer gefallen, das wir die Beiträge von ausgewiesenen Experten wie Prof. Matthias Knuth von der Uni Duisburg oder Prof. Christine Sälzer von der Uni Stuttgart jetzt nicht zu hören bekommen werden“, so Merkel. „Aber die Ausbreitung des Corona-Virus macht vielen Menschen in diesem Land große Sorge. Diese Sorgen nehmen wir sehr ernst und haben uns deshalb entschieden, kein Risiko einzugehen.“ Grußworte hatten unter anderem die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, und die Frankfurter Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, zugesagt.

„Wir danken jedenfalls allen Referenten*Referentinnen, dass sie mit uns über diese wichtigen Themen beraten wollten“, sagt Petra Merkel. „Wir werden nicht lockerlassen und die Frage, wie sich die Bildungslandschaft verändern muss, um zukunftsfähig zu sein, nicht aus den Augen verlieren. Das sind wir auch den Tausenden von Menschen schuldig die jährlich unsere Angebote und Dienstleistungen in Anspruch nehmen und auf unsere Unterstützung vertrauen“, so Merkel.


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