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Reintegrationsklasse Halle (RIK)

 

Glaub an dich und gibt dich nicht auf!

Die Reintegrationsklasse ist ein sozialraumübergreifendes, alternatives Beschulungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen der Stadt Halle. Es wendet sich somit an Schüler aller Stadtteile, im Alter von 10-16 Jahren, die die Schule generell verweigern oder nur sporadisch ihrer Schulpflicht nachkommen. 

Ziele des Projekts sind die Ursachenklärung, die Bearbeitung und Bewältigung der Probleme, die zur Schulverweigerung geführt haben, sowie die Entwicklung einer individuellen schulischen und beruflichen Perspektive. Die Teilnehmenden sollen wieder in den laufenden Schulprozess ihrer Stammschulen rückintegriert oder in weiterführende, passendere Bereiche des Bildungssystems vermittelt werden. Letztendlich soll bei unseren Teilnehmern eine Stabilisierung der Wahrnehmung des Lern- und Lebensraumes "Schule" im Ganzen erreicht und davon ausgehend eine Verbesserung der Abschlusschancen sowie eine Verbesserung der Startchancen der Schülerinnen und Schüler in der Phase des Übergangs von Schule in Beruf und Ausbildung angestrebt werden.

Das Projekt Reintegrationsklasse (RIK) ist ein Angebot nach § 74 SGB VIII - Förderung der freien Jugendhilfe in Verbindung mit §§ 13, 11 SGB VIII und wird durch das 

Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) mitfinanziert.

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Gefördert durch:

 

       

 

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Der Ablauf

Durchgeführt wird das Projekt von einem Sozialpädagogen und einer abgeordneten Lehrerin. Es lernen und trainieren bis zu 6 Jugendliche gleichzeitig im Projekt. Die Schülerinnen und Schüler lernen und trainieren für 2-3 Monate (max. 5) in der RIK , bevor sie in das Regelsystem ihrer Stammschulen stufenweise wiedereingegliedert werden und hier mindestens einen Schulabschluss (Hauptschul- oder Realschulabschluss) anstreben.

Die Projektarbeit mit den Schülerinnen und Schülern gliedert sich in zwei Hauptarbeitsbereiche: Sozialtraining und Unterricht.

Beides findet an den Unterrichtstagen (von Montag bis Donnerstag) in zeitlich versetzten Blöcken im Wechsel statt. Während im Sozialtraining der Arbeitsschwerpunkt auf der Ursachenklärung, der Bearbeitung und Lösung der Probleme liegt, die zur Schulverweigerung geführt haben, geht es im Unterricht darum die fachspezischen, schulischen Wissenskenntnisse zu festigen und zu fördern. Am Freitag werden in der Regel fest geplante Praxistage durchgeführt, an denen die Jugendlichen verschiedenste, lokale Lern- und Informationsangebote sowie Möglichkeiten zum Erfahrungsgewinn in für sie wichtigen Themen und Wissens- und Lebensbereichen erhalten.       

Das Sozialtraining bedient sich der Methoden 

  • Einzel- und Kleingruppenarbeit
  • Systemische und klientenzentrierte Einzelberatung 
  • diagnostische und pädagogische Elemente aus der Schematherapie und -pädagogik 
  • Erlebnis- und Freizeitpädagogik mit Reflexionsrunden zu Schlüsselqualifikationen
  • Konfliktlösung und Kriseninvention im schulischen und sozialen Kontext
  • Beratungsgespräche mit involvierten Personen aus dem familiären und schulischen Umfeld sowie weiteren Netzwerk- und Kooperationspartnern

Im Rahmen des schulischen Angebots werden folgende Methoden eingesetzt

  • Wochenplanarbeit 
  • Einzel- und Kleingruppenarbeit in den Fächern (Mathe, Deutsch, Geografie u.a.)
  • kleinschwellige, kreative Angebote (Grafik, Malerei, Produkt- und Textilgestaltung, Restauration)

Arbeitsprinzipien die uns dabei wichtig sind

  • Stärkung der Lernmotivation und des Selbstwertgefühls durch Anerkennung kleiner Teilerfolge
  • Hilfe bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven
  • Erziehung zur selbstständigen Lebensbewältigung
  • Einforderung grundlegender Erziehungsstandards und positiver zwischenmenschlicher Umgangsformen
  • Einbeziehung der Eltern in die Hilfeplanung und -umsetzung sowie in die tägliche Arbeit

 

Die Voraussetzungen für eine Teilnahme im Projekt

  • dass die TeilnehmerInnen ihre Vollzeitschulpflicht noch nicht erfüllt haben
  • eine positive Einstellung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Projekt nach dem "Prinzip der relativen Freiwilligkeit"
  • eine Bereitschaft zur Mitwirkung und Zusammenarbeit der Eltern und der beteiligten Kooperationspartner 

 

Die Ziele unseres Angebotes sind u.a.

  • die Aufarbeitung von schulischen und persönlichen Defiziten
  • die Eröffnung von Möglichkeiten zur Bewältigung von Lebens- und Lernproblemen
  • die individuelle sowie gruppenbezogene pädagogische Förderung
  • die Stärkung der Lernmotivation und des Selbstwertgefühls
  • das Training sozialer Fähigkeiten und dadurch die Förderung der sozialen Kompetenz
  • die Teilhabe und Mitverantwortung an sozialen Lernprozessen
  • Entwicklung der Persönlichkeit
  • Entwicklung von Zukunftsperspektiven 

 

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen im Alter von 10 - 16 Jahren (5.- 9. Klasse) 

 

Wichtige Informationen

Im Rahmen einer Teilnahme in Projekt wird kein Schulabschluss erworben.

 

Ansprechpartner

Herr Peter Rothe (Sozialpädagoge)

 

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Peter Rothe
Tel: +4917663153708
Reintegrationsklasse Halle (RIK)
Ernst-Barlach-Ring 39
06124 Halle (Saale)
Tel.: +49 17663153708
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